


Nach einer Familienzeit beruflich wieder Fuß zu fassen, ist heute an sich schon nicht einfach. Für alleinerziehende Mütter- und wenige Väter- ist es noch einmal ein besonderer Kraftakt, Familienverantwortung und Berufsleben unter einen Hut zu bekommen.
Die allermeisten Alleinerziehenden wünschen sich, dass sie den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder durch eine Berufstätigkeit so sicher stellen können, dass sie nicht nur finanziell über die Runden kommen, sondern dass sie auch jederzeit ihre Kinder gut betreut und versorgt wissen.
In Deutschland ist bereits jede vierte Familie eine „Ein-Eltern-Familie“ und die Zahl der Haushalte, in den Alleinerziehende mit ihren Kindern leben, nimmt weiter zu. Elternrolle und Berufstätigkeit auch mit kleinen Kindern vereinbaren, statt - wie bisher häufig der Fall - mit der Geburt eines Kindes für eine längere Elternzeit einen beruflichen Ausstieg über mehrere Jahre einzuplanen, wird hier –gewollt oder nicht- zum Alltag.
Alleinerziehende kehren früher in die Berufstätigkeit zurück und sind häufiger Vollzeit erwerbstätig. Umso mehr müssen sie sich auf zuverlässige Angebote rund um ihre Familie verlassen können.
Alleinerziehende haben immer noch mit zahlreichen Hindernissen zu kämpfen. Andrerseits gibt es aber auch in den Kreisen Kleve und Wesel immer mehr Unterstützung von ganz unterschiedlicher Seite. Da gibt es z.B. das Leihgroßeltern-Projekt in Moers oder das betrieblich unterstützte „Pflegenest“ für Kinder ab 0,5 Jahren, das auch eine Kinderbetreuung in den sogenannten Randzeiten möglich macht. Immer mehr Schulen bieten den Offenen Ganztagbetrieb an. Im Kreis Wesel gibt es bei der ARGE zwei Fallmanagerinnen nur für Alleinerziehende, im Kreis Kleve hat die Stadt Emmerich eine Fallmanagerin für Alleinerziehende.
Hier finden Sie nicht nur viele „Extra“- Adressen und Links, sondern auch „Extra“-Tipps, die Ihnen den Familien- und Arbeitsalltag erleichtern können.
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